Die Siedler: Das Militär / Militärwesen / Grenzerfahrungen
Militärische Aufgaben erfolgreich durchführen in Die Siedler
Platz ist in der kleinsten Hütte, aber warum sollte man sich als erfolgreicher Siedler Landherr auf ein kleines Land beschränken, zumal der Siedler selbst von Natur aus nach Arbeit schreit und pflichtbewusst sowieso alles tut was man verlangt? Demnach muss das Land wachsen! Da kommen wir aber schnell im wahrsten Sinne des Wortes "an die Grenze", und der militärische Aspekt in Die Siedler wird real.
Schauen wir uns zunächst einmal die unterschiedlichen Behausungen für die Soldaten an:
Die Siedler - militärische Gebäude und Wachbelegungen:
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Minimum |
Schwach |
Mittel |
Gut |
Voll |
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Soldaten befördern - die Soldaten Aufwertung in Die Siedler:
Natürlich, echte Kämpfer kommen nicht von ungefähr, und so sind auch in Die Siedler die schwer versierten Soldaten sie kampfstärksten Krieger. Gold in den Wachtürmen hilft immens der Bereitschaft der Gevolksleute für Ihr Land zu kämpfen und vor allem erfolgreich aus der Schlacht nach Hause zu kommen. Pro Gebäude ist so viel Gold einlagerbar:
Feind in Sicht:
Irgendwann reicht auch beim besten Willen der Platz für Eure Siedler nicht mehr aus - neues Land muss her! In der Regel stösst man dann irgendwann automatisch bei der Gebietserweiterung auf eine Grenze, der direkte Kontakt zum Feind ist hergestellt.
Diese Grenzen zum Feind sollten immer mit mindestens einem, besser noch 2 Wachtürmen bzw. wenn es die Zeit und das Material zulässt, mit einer Burg gesichert sein. Zusätzlich sollte man immer mal wieder ein Blick auf das Land des Gegners bzgl. Truppenbewegungen machen, sie können frühzeitig einen Angriff vorwarnen und geben Aufschluss über Anzahl und Stärke des Gegners / Angriffs.
Um zu erfahren wie sich der Gegner verhalten dürfte, schaut bitte auf die Charaktere Seite, in der die einzelnen Charaktere mit Vorlieben und bevorzugten Taktiken etc. vorgestellt werden.
Es gibt nun 2 Möglichkeiten:
- Man ist sowieso eine Übermacht das man alle Gebäude voll besetzen kann, demnach alle Gebäude halten kann und in Ruhe weitersiedeln und selbst den Erstangriff planen kann / durchführen
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Man ist nicht Krösus, hat noch Defizite in der Wirtschaft oder dem Militär und muß taktisch klug vor gehen, um nicht vom Gegner überrant zu werden, nicht jedes Wachgebäude ist gleichgut besetzt und die eigenen Krieger sind nicht konstant stark
Wir gehen hier nur auf Punkt 2 an, bei Punkt 1 kann man in der Regel sowieso machen was man will und ist sicherlich nicht auf Anweisungen und Taktiken angewiesen.
Wie es sicherlich schon aufgefallen ist, verfügen Wachhäuser über Fahnen, entweder mit Kreuz oder nicht. Diese Kreuze, vorallem aber die Stärke (Größe) des Kreuzes sind von entscheidender taktischer Bedeutung, sie geben an wie nahe man sich in Grenznähe befindet, und im Umkehrschluss, wie stark angreibar und verwundbar man dort ist.
Nun sollte man dem Gegner nicht den Gefallen tun und alles mit Burgen an der Grenze zumauern, im nahen Hinterland aber die gesamte Industrie mit 3-4 schwach besetzten Wachhütten sichern. Der Gegner wird diese Einladung gerne annehmen und versuchen diese Gebäude einzunehmen, um damit einen empfindlichen Schlag ausführen zu können.
Es wird ernst, der Gegner greift an
Computer sind auch nur Menschen, und getreu diesem Motto wird auch der Siedler Gegner klug genug sein, sich das schwächste Gebäude, oder das Gebäude das bei der Einnahme empfindlich die eigene Wirtschaft schwächt, für einen Angriff auszusuchen.
Sollte es nun doch mal der Fall sein, sei es z.B. weil man es schlichtweg übersehen hat - und der Gegner versucht offenkundig hintere Gebäude anzugreifen - sollte man folgendermaßen vorgehen, um das Elend möglichst begrenzt zu halten:
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Wachgebäude in direkter Grenznähe leeren (blos nicht minimal!), wenn es abzusehen ist das die gegnerischen Krieger durch dieses Gelände kommen. Die Krieger werden den Gegner dann erst mal beschäftigen, während man:
- Hinterlands-Gebäude voll betzen! In vielen Fällen ist ausreichend Zeit um zumindest die Krieger auf die Wege zu bekommen, die das Land verteidigen. Wenn das unterfangen aussichtslos ist:
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Gebäude abreissen! Das dürfte den Gegner genügend verwirren, zudem kommt er nicht ans Gold ran!
Die freie (auf dem Land) Sicherung sollte immer mit unerfahrenen Kriegern (Futter für den Gegner) vorgenommen werden, die starken immer in die Gebäude und für den Angriff parat halten.
Ich will auch mal: der eigene Angriff
Genau das was der Gegner versucht, sollte auch uns zum Erfolg führen dürfen, der direkte Angriff auf taktisch gute Punkte. Im Prinzip ein Umkehrschluss, aber immer mit entsprechender Wirkung. Würde es unserer Siedlung nicht gut tun die Bergwerke zu verlieren, so dürfte der Gegner auch nicht darüber erfreut sein, und genau das nutzen wir aus.
Es sollten zunächst nur Ziele anvisiert werden die mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel an feindlicher Wirtschaft in Mitleidenschaft zieht.
Dies sind insb. und oftmals vom Gegner gern gelieferte, schwach besetzte Gebäude bei der Nahrungsmittel Produktion oder der Schwerindustie.
Auch die Lager bilden eine gute Angriffsfläche, wird doch immerhin des Gegners Reserve verbrannt.
Hat man seine entscheidenen Stöße vorgenommen, kann man zunächst in Ruhe weitersiedeln und nach weiteren Punkten Ausschau halten, um den Gegner weiter zu schwächen.
Erlaubt man sich selbst keine Schnitzer beim eigenen Land, hat man den Gegner irgendwann so weit zerstört, das dieser seine Wirstschaft nicht mehr aufrecht halten kann, und nach und nach schwächeln wird, während man selbst an Erfahrung und Land wächst.