Die Siedler: Auf dieser Seite wollen wir versuchen, alle grundsätzlichen Taktiken zu Die Siedler näher zu bringen. Wir gehen ausführlich auf die Wahl des Geländes, Warenkreisläufe, Prioritäten etc. ein.
Auf dieser Seite wollen wir versuchen, alle grundsätzlichen Taktiken zu Siedler I näher zu bringen. Wir gehen ausführlich auf die Wahl des Geländes, Warenkreisläufe, Prioritäte etc. ein. Ob das letztendlich gelungen ist und hilfreich ist, muss jeder selbst entscheiden, aber einen Versuch sollte es schon wert sein mal auf die Worte derer zu hören, die über Jahre nichts anderes gemacht haben ;-).
Es hat sich als nützlich heraus gestellt, direkt nachdem man das Spiel gestartet hat und die Karte sieht erst einmal das Spiel abzuspeichern, um dann in Ruhe die gesamte Karte zu begutachten. Einen "Schatten des Krieges" etc. der den Blick auf die Karte verbietet gibt es in diesem Teil noch nicht, es kann also in Ruhe der bestmögliche Platz für seine Siedlung gesucht werden:
Wo wir gerade bei den Rohstoffen im Berg sind: Oftmals ist der Geologe schnell zufrieden, und gibt zu Beginn beim Ausschau nach Berg nur allzu gut gemeinte Empfehlungen, die schnell nach hinten los gehen können. Man kann sagen sagen: Er übertreibt zuweilen ein wenig.
Das Schloss steht nun, und sollte direkt näher inspiziert werden:Verfügt man zu Beginn über ausreichend Holz und Stein (das ist oftmals der Fall), sollte man sich um die schnelle Gebietserweiterung kümmern. Also sollte in allen Himmelsrichtungen eine Wachhütte plaziert werden, damit man schnell zu mehr Gebiet/Bauland kommt. Das ist insb. dann wichtig (unabdingbar), wenn der Gegner sich zum Kratzen schon mit der Elle auf Deinem Land befindet.
In jedem Fall, auch wenn ausreichend Holz und Stein zur Verfügung steht, sollte direkt danach für den Fortbestand dessen gearbeitet werden, also mehr Holz und Stein muß ran, schließlich will man nicht kleckern!
Man sollte diese Gebäude, auch in anbetracht des längeren Transportwegs, möglichst in Grenznähe plazieren, da der Platz unmittelbar um die Burg für spätere Bauten freigehalten werden sollte. Im idealsten Fall existieren dort Bäume, die der Holzfäller "bearbeiten" kann. (Landschaftsgewinnung).
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Zunächst sollte man sich um die Holzproduktion kümmern, da nahezu alle Gebäude mehr Holz als Stein benötigen, wenn Stein überhaupt eine Rolle spielt. Der optimale Kreislauf besteht aus 2 Holzfällern bei je einem Sägewerk und einem Förster.
Der Steinmetz gehört neben dem Bootsbauer zu den angenehmsten Gebäuden, da er ohne Folgebedingungen die es zu beachten gibt produzieren kann. Er ist immer in der Nähe von Steinfeldern zu setzen (Erreichbarkeit ca. 2 Bildschirmfelder). Bei der Plazierung ist allerdings Vorsicht geboten: Er gräbt den Stein immer von rechts ab, muß also immer genug Platz haben, um dort überhaupt hin zu kommen!
Der Abbau und die Produktion von Holz und Stein sollte während des Spielverlaufs immer gesteigert werden und an verschiedenen Stellen autark funktionieren! Die Menge bestimmt der Anspruch, sicherlich muß für Kartengrößen jenseits der 6 mehr an Rohstoffen rangeschafft werden, als bei kleinen Karten.
Zeitgleich mit der Schwerindustrie (siehe weiter unten) sollte die Nahrungsmittelproduktion angelaufen sein, am besten noch davor. Da sich jedoch heraus gestellt hat das die Nahrung deutlich länger braucht, fangen wir zunächst an das Land nach geeigneten Punkten für die Nahrungsmittel Produktion abzusuchen; Weizen braucht Platz, Fisch braucht Wasser usw.
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Der beste Weg für einen gefangenen Fisch ist der zum Lager, das sollte in Nähe der Fischer plaziert sein. Noch besser allerdings ist es, wenn der Fisch in Nähe der Bergwerke gefangen wird, und direkt dort hin geschleppt werden kann. |
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Mit ein paar Fischerhütten (Vorsicht, der See kann sehr schnell leer sein bei Überfischung und zudem noch den Nachteil das die Transportwege verstopfen!) kann man frühe Stockungen der Nahrungsproduktion überbrücken. und die Bergwerkarbeiter bei Laune halten | |
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Nahrungskreislauf |
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je 1x = 8 Grabungen Erfolg = Quote |
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Überschlagen lässt sich sagen, das eine intakte Siedler Getreidefarm 3 Gebäude mit weiterverarbeitenden Tätigkeiten mit Rohstoffen versorgen kann, sofern die gesamte Infrastruktur und insb. das Wegesystem korrekt funktioniert. Die Bergwerksarbeiter, die das Schlusslicht der Kette bilden, gehen für eine Einheit Nahrung 8mal in die Tiefe. Der Erfolg hängt dann noch von der Quote des Bergwerks ab. Deshalb sollten Bergwerke denen die Rohstoffe ausgehen auch immer wieder abgerissen werden, denn sonst füttert Ihr Leute durch, die Euch überhaupt keinen Nutzen bringen.
In der Praxis zeigt sich oftmals, das hinterher so viele Nahrungsmittel zur Verfügung stehen, das man auch unproduktive Bergwerke behalten kann. Jedoch sollte man sie trotzdem abreissen, denn diese Gebäude sorgen für unnützen steigenden Transportaufwand und verstopfen mit "weggeschmissener Nahrung" letztendlich die Fahnen/Wege.
Es macht Sinn, abschließende Gebäude wie den Schlachter oder den Bäcker in direkter Nähe zu den Bergwerken zu plazieren, da die produzierten Nahrungsmittel direkte in die Bergwerke transportiert werden, und man sich den Weg über ein Lager/Schloss erspart. Für Überproduktionen macht ein Lager aber sicherlich auch Sinn, den Platz dafür vorrausgesetzt.
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Sofort ersichtlich und Rückschlußgebend sollte diese Grafik sein. Kohle spielt die zentrale Rolle, da dies direkt von drei weiterverarbeitenden Gebäuden gebraucht wird. Demnach sollte die Kohleproduktion auch immer deutlich höher sein als der Rest! Gold sollte unmittelbar produziert werden, die Produktion selbst ist auch relativ einfach, da je 1x Kohle und 1x Golderz 1x Goldbarren ergibt, die direkt abtransportiert werden können, und keine "weitere Behandlung" benötigen. Zusätzlich zur eigenen Schwerindustrie benötigt der Schlosser auch noch Holz zum Erstellen der Werkzeuge. Dies ist eine, gerade durch neuere Siedler Versionen, gern vergessene Grundeigenschaft eines Siedler I Schlossers. Die Granitproduktion im Berg sollte nur dann abgerufen werden, wenn die Steinfelder sich dem Ende neigen bzw. überhaupt nicht ausreichend vorhanden sind.
Hiermit nähert sich auch dieses Einstiegstutorial dem Ende entgegen. Im besten Fall bist Du nun in der Lage eine vernünftige Siedlung aufzubauen, wie Du vernünftig offensiv/defensiv in den Kampf gehst und vor allem stand hälst und viele weitere Tipps findest Du auch hier auf der Seite.
Viel Spass beim siedeln!