Die Produktion von Nahrungsmitteln ist in Siedler 3 geprägt von einer vergleichsweise hohen Komplexität. Siedler 3 kennt viele verschiedene Waren, die einzig zur Nahrungsproduktion verwendet werden. Wir stellen sie hier vor, und geben Tipps zur idealen Nahrungsmittel Produktion
Wie im Bereich der Nahrungsversorgung beschrieben, wird Nahrung in Siedler 3 ausschließlich für die Minen benötigt. Welcher Minenarbeiter welche Nahrung benötigt wird dort ausführlich erklärt, und ist nicht Teil dieser Seite. Hier geht es um eine effektive Produktion von Nahrung!
Ob Brot, Fleisch, Bier oder Esel - ohne die Getreidefarm geht nicht viel in Richtung Nahrung in Siedler 3. Die Produktion von Getreide ist vergleichsweise aufwändig, da sie sehr zeitintensiv ist, und zudem auch viel Platz für die Felder benötigt, auf denen das Getreide angepflanzt wird.
Ist die Getreidefarm einmal fertig gebaut, dauert es stolze 600 Sekunden, also 10 Minuten, bis das erste fertige Getreide vom Bauer an der Fahne zur weiteren Verwendung abgelegt wird. Hat er erstmal das erste Getreide abgeliefert, kann er, je nach Feldgröße, infolge alle 20 Sekunden einen Ballen Getreide liefern. Das ist dann auch eine sehr ordentliche Produktionsquote, die sporadisch stockt, wenn gerade kein Getreide erntefähig ist.
Das Wasserwerk ist ein weiteres, ebenso wichtiges, reines Zulieferer Gebäude für die Nahrungsproduktion in Siedler 3. Wasser wird in der Nahrungsproduktion von Siedler 3 von der Bäckerei und der Schweinefarm benötigt. Das Wasserwerk beginnt direkt mit der Arbeit und hat eine maximale Förderquote von 4 Einheiten Wasser pro Minute, liefert also alle 15 Sekunden eine Einheit ab.
Das Wasserwerk benötigt Flüsse zur Förderrung von Wasser und sollte demnach natürlich auch in unmittelbarer Nähe dessen gebaut werden. Mit Sümpfen, Morast oder dem Meer kann der Wasserwerker hingegen wenig anfangen, das benötigte Süßwasser fließt nur in Flüssen.
Die Produktion von Brot ist für die Minenarbeiter in der Kohlemine bestimmt. Basierend auf der Getreidefarm und dem Wasserwerk ist zusätzlich eine Windmühle und eine Bäckerei notwendig, um Brot zu produzieren.
In der Windmühle wird das von der Getreidefarm angelieferte Getreide zu Mehl gemahlen. Dafür benötigt der Müller weder weiteres Werkzeug, noch bedarf es irgendeiner weiteren Ware. Wind weht in Siedler 3 auch nur lokal immer genau dann und immer genau da, wo die Windmühle steht und ihn benötigt. Glück gehabt! Das Mehl wird dann weiter transportiert zum Bäcker, der daraus das Brot herstellt.
Die Windmühle hat eine maximale Produktionsrate von 4 Einheiten Mehl aus 4 Einheiten Getreide, produziert also 1:1 alle 15 Sekunden. Am besten platziert man die Windmühle in unmittelbarer Nähe zur Getreidefarm, oder direkt bei der Bäckerei. Da sie nur von Getreide abhängig ist, und nur die Bäckerei beliefert, ist die Windmühle sowohl am Gebäude der Eingangsware, als auch am Gebäude der Weiterverarbeitung des Mehls gut aufgehoben.
Die Bäckerei produziert aus Wasser und Mehl das für die Minenarbeiter der Kohlemine so wichtige Brot. Dabei ist die Bäckerei in der Lage 2 Einheiten Brot pro Minute zu produzieren, wobei jeweils 1x Wasser und 1x Mehl = 1x Brot ergibt.
Dadurch, dass sowohl der Müller, als auch der Wasserwerker mehr als doppelt so schnell arbeiten wie die Bäckerei, reicht jeweils ein Drittel der beiden Gebäude, um die Bäckerei ideal zu versorgen. Da man aber in Siedler 3 keine halben Sachen machen kann, baut man lieber direkt zwei Bäckereien. Damit kann man dann auch gleich mehrere Minen versorgen und hat noch Wasser und Getreide über.
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| Die ideale Brot Produktion | 1x Getreidefarm |
1x Windmühle |
2x Bäckerei |
1x Wasserwerk |
In der Schweinefarm werden, wie sollte es anders ein, Schweine gezüchtet, die später beim Metzger zu Fleisch bearbeitet werden. Für die Zucht von Schweinen benötigt der Schweinefarmer Wasser und Getreide, aus denen jeweils pro Einheit später 1 Schwein produziert wird. Der Schweinefarmer benötigt kein Werkzeug.
Ähnlich wie die Getreidefarm benötigt die Schweinefarm einen Vorlauf, jedoch ist dieser völkerübergreifend mit 280 Sekunden deutlich geringer. Danach ist die Schweinefarm in der Lage, alle 40 Sekunden ein Schwein zur Weiterverarbeitung an der Fahne abzuliefern.
Der Schlachter übernimmt die wenig angenehme Aufgabe, aus einem Schwein fertig geschnittene Nahrungseinheiten Fleisch zu machen. Dafür benötigt der Metzger keine weiteren Waren, außer dem Schwein selbst. Für die Produktion benötigt der Metzger jedoch eine Axt!
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| Die ideale Fleisch Produktion | 1x Getreidefarm |
2x Schweinefarm |
1x Schlachter |
1x Wasserwerk |
Anmerkung: Natürlich geht das Wasser nicht zur Schlachterei, sondern in die Schweinefarmen!
Die Fischerhütte wird logischerweise direkt am Wasser (Meer) gebaut. Der Fischer benötigt neben einer Angel einen Arbeitsbereich, in dem Fischgründe vorhanden sind. Diese erkennt man daran, dass Fische über das Wasser springen.
Kommt er so richtig auf Touren, und liegt der Arbeitsbereich in der Nähe seines Hauses, ist er in der Lage alle 15 Sekunden einen Fisch abzuliefern, sofern ausreichend Fischgründe vorhanden sind. Damit produziert er mehr als ausreichend Fisch für die Goldmine oder Edelsteinmine.
Der Reisbauer der Asiaten verhält sich ähnlich wie der Getreidefarmer. Allerdings kommt man Sumpf bekanntermaßen beschwerlicher voran, als auf normalem Grün. Deshalb dauert die Erstproduktion stolze 60 Sekunden länger (660 Sekunden), und auch die kontinuierliche Produktion liegt mit 3 Einheiten pro Minute (20 Sek) höher als bei Getreide.
Der Reisbauer benötigt kein Werkzeug, allerdings kann er nur am Rand von Sumpf anbauen. Eine Reisfarm versorgt 2 Schwefelminen mit ausreichend Reis. Ob man jedoch so viel Schwefel benötigt, ist ein ganz anderes Thema.
Honig benötigen nur die Amazonen. Wie auch bei den Asiaten, wird die spezielle Nahrung für die Schwefelmine benötigt. Doch anders als bei den Asiaten, die Schwefel nur für die selten genutzte Kanone benötigen, findet der Schwefel bei den Amazonen regen Absatz im Laboratorium.
Honig ist eine Frage von Platz und Bäumen. Die Imkerin stellt bis zu 12 Bienenstöcke in ihrem Arbeitsbereich auf, den sie fortan bewirtschaftet. Dafür benötigt die Imkerin kein Werkzeug.
Die Imkerin ist bei guten Bedingungen kaum zu bremsen. 3 Einheiten pro Minute, also eine Einheit Honig alle 20 Sekunden vermag sie zu produzieren. Das reicht für ganze 5 Schwefelminen. Noch Fragen?
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